Pausengeräte und Regeln

Pause kann drinnen und draußen stattfinden: Genützt werden Gänge, Klassenräume, Bibliothek, Turnsaal, Schulgarten, … - die Verantwortlichen entscheiden.

Die Spielgeräte müssen verwaltet werden, die Kinder müssen sich für die Spielgeräte verantwortlich fühlen, indem sie sachgemäß mit ihnen umgehen. Sie räumen die Spielgeräte auf. Spielregeln müssen eingehalten werden. Soziales Lernen wird konkret ermöglicht.

Um ein sorgen- und unfallfreies Miteinander schaffen zu können bedarf es einiger Vorbereitung und Kommunikation unter allen Beteiligten.

  • Das Thema „Umgang mit Gefahren und Risiken“ mit den Schülerinnen und Schülern und allen an der Erziehung Beteiligten regelmäßig besprechen.
  • Das Klassenzimmer regelmäßig verlassen, um auch in diesen Bereichen praxisnah zu üben.
  • Altersgemäße und entwicklungsgemäße Anweisungen geben.
  • Klare Regeln aufstellen, begründen und durchsetzen.
  • Auffällige Kinder besonders im Auge behalten.

Wichtig ist, den Schülerinnen und Schülern bewusst zu machen, dass sie innerhalb der bewegten Pause nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch für die Materialien und Spielgeräte, aber vor allem für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler haben. Regeln zur Nutzung der Spielgeräte, sowie Maßnahmen bei Verstoß sollten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ausgearbeitet und besprochen werden.

Lehrkräfte werden weniger als Aufpasser, sondern eher als Helfer und Berater wahrgenommen.

Das sagen Schülerinnen und Schüler

  • Es gibt deutlich weniger Streit in den Pausen.
  • Spielgeräte werden selbstverständlich ausgeliehen.
  • Jüngere und ältere spielen zusammen.
  • Die Pausenhelfer nehmen ihre Aufgaben ernst.

Das sagen Lehrerinnen und Lehrer

  • Es gibt viel weniger Streit zu schlichten.
  • Es müssen deutlich weniger Pausenkonflikte in Unterrichtszeiten geklärt werden.
  • Die Pausenaufsichten sind entspannter.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind in der nächsten Unterrichtseinheit aufmerksamer.

Die Pausengeräte bzw. Spielutensilien sollten für die Kinder jederzeit schnell aufgreifbar sein um nicht mit dem Herräumen und Wegräumen wertvolle Zeit verstreichen zu lassen. Es wäre daher ratsam, eine Pausenspielkiste zu entwerfen, welche im Werkunterricht gebaut werden könnte, im bildnerischen Gestalten bemalt und verziert werden könnte und danach gemeinsam mit den Kindern gefüllt werden könnte.

Folgende Materialien könnte diese Kiste enthalten:

  • Jonglierbälle, Indiacabälle
  • Springschnüre, Schwungseile
  • Murmeln
  • Schaumstoffwürfel
  • Hackysäcke
  • Pedalos
  • Hula Hoop Reifen
  • Kreiden (für den Außenbereich)
  • Wäscheklammern
  • Verkleiden
  • Handpuppen
  • Alltagsmaterialien ...

Meta-Daten

Sprache
Deutsch
Anbieter
Education Group
Veröffentlicht am
01.07.2001
Link
http://bewegteschule.at/praxis/portale/bewegte-schule/detail/pausengeraete-und-regeln.html
Kostenpflichtig
nein